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Illustration von zwei Männern, die sich die Hände schütteln, während im Hintergrund eine Pfad-Linie mit mehreren roten Standort-Pins verläuft
Angebote und Hilfen für Menschen mit psychischen Anliegen und deren Angehörige

Sozial-
psychiatrischer Gesundheits-
wegweiser

Auf dieser Plattform finden Sie Informationen zu zahlreichen Angeboten und Hilfen rund um das Thema der psychischen Gesundheit im Kreis Stormarn.
Die Seite ist so aufgebaut, dass Sie die Angebote individuell nach Ihren Bedürfnissen filtern können. Zudem steht Ihnen eine Umgebungskarte zur Verfügung, anhand derer Sie auf einen Blick verfügbare Angebote in Wohnortnähe einsehen können. Der Gesundheitswegweiser wird laufend aktualisiert, dennoch kann keine Garantie für Vollständigkeit gegeben werden.

Liebe Träger und Anbieter, nutzen Sie gerne die Login-Funktion im unteren Bereich der Seite, um Ihre bestehenden Angebote zu aktualisieren. Um Ihre Institution neu hinzuzufügen, nutzen Sie bitte den Button zur Registrierung.

Illustration von zwei Männern, die sich die Hände schütteln, während im Hintergrund eine Pfad-Linie mit mehreren roten Standort-Pins verläuft
Hilfe finden

Ihr Wegweiser zu den Hilfsangeboten im Kreis Stormarn.

Psychische Belastungen können jeden Menschen treffen – unabhängig vom Alter oder der Lebenssituation. Ob akute Krise, länger andauernde Schwierigkeiten oder der Wunsch nach Unterstützung im Alltag: Es gibt vielfältige Hilfsangebote im Landkreis Stormarn, die Sie nicht alleine lassen.

Hier finden Sie einen Überblick über alle relevanten Anlaufstellen, Beratungsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten. Wählen Sie einfach die passende Kategorie aus, um gezielt nach den Angeboten zu suchen, die für Ihre Situation hilfreich sein können.

 Gemini hat gesagt Hier ist die Beschreibung für das letzte Bild (die Landkarte):  Detaillierte Karte des Landkreises Stormarn mit markierten Gemeindegrenzen und Ortsnamen, rot umrandet auf hellem Hintergrund
Graues Icon in Form eines gleichschenkligen Kreuzes

Hilfe im Notfall

112

Europaweite Notrufnummer für Rettungsdienst und Feuerwehr bei lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen

04531 / 19 222

Die Rettungsleitstelle bei Gefahr im Verzuge

116 117

Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung

04535 / 505 0

Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Bargfeld-Stegen

0451 / 4002 50400

Diakonie Nord-Nord-Ost Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lübeck
Minimalistisches Icon eines Telefonhörers in Grau

Suchtproblematik

Niemand muss diesen Weg alleine gehen. Da Suchtproblematiken eine sehr spezifische Beratung erfordern, verweisen wir Sie hier direkt an unsere spezialisierten Fachstellen. Diese erfahrenen Partner bieten Ihnen und Ihren Angehörigen die passende Hilfe an.
Therapiehilfe e.V.

www.therapiehilfe.de

Ahrensburg:
04102 / 30 251
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Bad Oldesloe:
04531 / 18 9060
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Südstormarner Vereinigung
für Sozialarbeit e.V.

www.svs-stormarn.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Barsbüttel: 040 / 670 2045
Glinde & Oststeinbek: 040 / 710 2469
Reinbek: 040 / 7273 8450
Trittau: 04154 / 850 02

Illustration einer Frau mit dunklen Locken, die an einem blauen Laptop arbeitet, mit einem roten Standort-Pin im Hintergrund
Angehörige

Für andere da sein, ohne sich selbst dabei zu vergessen.

Als Angehörige*r eines Menschen mit psychischer Erkrankung stehen Sie oft vor besonderen Herausforderungen. Sie möchten unterstützen, wissen aber manchmal nicht wie. Sie machen sich Sorgen, fühlen sich vielleicht hilflos oder überfordert. Gleichzeitig ist es wichtig, auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich nicht selbst aus den Augen zu verlieren.

Sie sind nicht allein. In unserem Landkreis gibt es verschiedene Angebote, die Sie als Angehörigen unterstützen – mit Informationen, Beratung und dem Austausch mit anderen, die Ähnliches erleben. Hier finden Sie Anlaufstellen, die Ihnen helfen, Ihre Situation besser zu verstehen und Wege zu finden, mit den Belastungen umzugehen.

Illustration einer Frau mit dunklen Locken, die an einem blauen Laptop arbeitet, mit einem roten Standort-Pin im Hintergrund
FAQ

Antworten,
die weiterhelfen.

Woran erkenne ich, dass ich Hilfe benötige?
Grundsätzlich ist diese Entscheidung sehr individuell. Sobald Sie das Gefühl haben, Ihre Schwierigkeiten nicht mehr aus eigener Kraft oder mit der Hilfe Angehöriger bewältigen zu können, ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe zu suchen. Ob es sich hierbei gezielt um eine Behandlung oder um eine richtungsgebende Beratung handelt, kann sich individuell unterscheiden und steht Ihnen nach Ihrem Ermessen frei.
Was kann ich als Angehörige*r tun, um mich zu entlasten?
Auch für Angehörige können psychische Probleme bei Menschen aus dem eigenen Umfeld belastend sein. Wichtig ist es hierbei, die eigene Belastungsgrenze zu erkennen und zu wahren. Viele Beratungsangebote richten sich daher auch oder speziell an Angehörige und können für Entlastung in anspruchsvollen Situationen sorgen. Zögern Sie nicht, auf Ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und sich Hilfe zu suchen, wo Sie es benötigen.
Wie finde ich einen Therapieplatz?

Die Suche nach einem Psychotherapieplatz kann sehr herausfordernd sein – ausgerechnet dann, wenn man gerade nicht die Kapazitäten für eine solche Aufgabe hat. Mögliche Wege in die Therapie sind:

  • Eine Überweisung vom Hausarzt / von der Hausärztin zum Psychotherapeuten / zur Psychotherapeutin. Dieses Verfahren kann langwierig sein, da eine Überweisung stets nur einmal verwendet werden kann. Sofern der oder die kontaktierte Psychotherpeut*in aktuell keine freien Therapieplätze anbieten kann, beginnt das Procedere von vorn.
  • Über die Psychotherapeutensuche auf www.therapie.de finden Sie regelmäßig aktualisierte verfügbare Psychotherapieplätze in Ihrer Umgebung.
  • Auf der Website www.116117.de finden Sie eine Arzt- und Psychotherapeutensuche. o Über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren besteht die Möglichkeit, auch als gesetzlich Versicherte*r eine Kostenübernahme einer Psychotherapie bei einer Praxis ohne Kassenzulassung seitens der Krankenversicherung zu erwirken. Hierzu ist es ratsam, Protokoll über Kontaktaufnahmen zu Praxen mit Kassensitz zu führen. In der Regel erhalten Sie viele Absagen bzw. besteht erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt die Möglichkeit, eine Psychotherapie zu beginnen. Dieses Protokoll können Sie anschließend bei der Krankenkasse einreichen und um die Kostenübernahme bei einer privaten Psychotherapiepraxis bitten. Informieren Sie sich zum genauen Ablauf idealerweise direkt bei Ihrer Krankenkasse.
  • Ausbildungsinstitute bieten oft zügig Therapieplätze an. Hier sind Psychotherapeut*innen in Aus- bzw. Weiterbildung tätig.
Was kann ich tun, wenn ich nicht mehr weiter weiß und sofort Hilfe benötige?

Wenn Sie sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden und keinen Ausweg wissen, haben Sie stets die Möglichkeit, einen Krankenwagen zu rufen. Diese stehen auch in psychischen Notsituationen zur Verfügung. Zudem stellen die Notaufnahmen psychiatrischer Krankenhäuser (bspw. das Heinrich Sengelmann Krankenhaus in Bargfeld-Stegen) rund um die Uhr eine Anlaufstelle dar.

Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?
Beratung ist zeitlich begrenzt und konzentriert sich auf konkrete Fragestellungen oder Krisensituationen. Therapie ist längerfristig angelegt und behandelt psychische Erkrankungen intensiver. Beratungsstellen können Ihnen helfen, das passende Angebot zu finden.