Sozial-
psychiatrischer Gesundheits-
wegweiser
Auf dieser Plattform finden Sie Informationen zu zahlreichen Angeboten und Hilfen rund um das Thema der psychischen Gesundheit im Kreis Stormarn.
Die Seite ist so aufgebaut, dass Sie die Angebote individuell nach Ihren Bedürfnissen filtern können. Zudem steht Ihnen eine Umgebungskarte zur Verfügung, anhand derer Sie auf einen Blick verfügbare Angebote in Wohnortnähe einsehen können. Der Gesundheitswegweiser wird laufend aktualisiert, dennoch kann keine Garantie für Vollständigkeit gegeben werden.
Liebe Träger und Anbieter, nutzen Sie gerne die Login-Funktion im unteren Bereich der Seite, um Ihre bestehenden Angebote zu aktualisieren. Um Ihre Institution neu hinzuzufügen, nutzen Sie bitte den Button zur Registrierung.
Ihr Wegweiser zu den Hilfsangeboten im Kreis Stormarn.
Psychische Belastungen können jeden Menschen treffen – unabhängig vom Alter oder der Lebenssituation. Ob akute Krise, länger andauernde Schwierigkeiten oder der Wunsch nach Unterstützung im Alltag: Es gibt vielfältige Hilfsangebote im Landkreis Stormarn, die Sie nicht alleine lassen.
Hier finden Sie einen Überblick über alle relevanten Anlaufstellen, Beratungsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten. Wählen Sie einfach die passende Kategorie aus, um gezielt nach den Angeboten zu suchen, die für Ihre Situation hilfreich sein können.
Hilfe im Notfall
112
04531 / 19 222
116 117
04535 / 505 0
0451 / 4002 50400
Suchtproblematik
www.therapiehilfe.de
Ahrensburg:
04102 / 30 251
Bad Oldesloe:
04531 / 18 9060
für Sozialarbeit e.V.
www.svs-stormarn.de
Barsbüttel: 040 / 670 2045
Glinde & Oststeinbek: 040 / 710 2469
Reinbek: 040 / 7273 8450
Trittau: 04154 / 850 02
Für andere da sein, ohne sich selbst dabei zu vergessen.
Als Angehörige*r eines Menschen mit psychischer Erkrankung stehen Sie oft vor besonderen Herausforderungen. Sie möchten unterstützen, wissen aber manchmal nicht wie. Sie machen sich Sorgen, fühlen sich vielleicht hilflos oder überfordert. Gleichzeitig ist es wichtig, auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich nicht selbst aus den Augen zu verlieren.
Sie sind nicht allein. In unserem Landkreis gibt es verschiedene Angebote, die Sie als Angehörigen unterstützen – mit Informationen, Beratung und dem Austausch mit anderen, die Ähnliches erleben. Hier finden Sie Anlaufstellen, die Ihnen helfen, Ihre Situation besser zu verstehen und Wege zu finden, mit den Belastungen umzugehen.
Antworten,
die weiterhelfen.
Die Suche nach einem Psychotherapieplatz kann sehr herausfordernd sein – ausgerechnet dann, wenn man gerade nicht die Kapazitäten für eine solche Aufgabe hat. Mögliche Wege in die Therapie sind:
- Eine Überweisung vom Hausarzt / von der Hausärztin zum Psychotherapeuten / zur Psychotherapeutin. Dieses Verfahren kann langwierig sein, da eine Überweisung stets nur einmal verwendet werden kann. Sofern der oder die kontaktierte Psychotherpeut*in aktuell keine freien Therapieplätze anbieten kann, beginnt das Procedere von vorn.
- Über die Psychotherapeutensuche auf www.therapie.de finden Sie regelmäßig aktualisierte verfügbare Psychotherapieplätze in Ihrer Umgebung.
- Auf der Website www.116117.de finden Sie eine Arzt- und Psychotherapeutensuche. o Über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren besteht die Möglichkeit, auch als gesetzlich Versicherte*r eine Kostenübernahme einer Psychotherapie bei einer Praxis ohne Kassenzulassung seitens der Krankenversicherung zu erwirken. Hierzu ist es ratsam, Protokoll über Kontaktaufnahmen zu Praxen mit Kassensitz zu führen. In der Regel erhalten Sie viele Absagen bzw. besteht erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt die Möglichkeit, eine Psychotherapie zu beginnen. Dieses Protokoll können Sie anschließend bei der Krankenkasse einreichen und um die Kostenübernahme bei einer privaten Psychotherapiepraxis bitten. Informieren Sie sich zum genauen Ablauf idealerweise direkt bei Ihrer Krankenkasse.
- Ausbildungsinstitute bieten oft zügig Therapieplätze an. Hier sind Psychotherapeut*innen in Aus- bzw. Weiterbildung tätig.
Wenn Sie sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden und keinen Ausweg wissen, haben Sie stets die Möglichkeit, einen Krankenwagen zu rufen. Diese stehen auch in psychischen Notsituationen zur Verfügung. Zudem stellen die Notaufnahmen psychiatrischer Krankenhäuser (bspw. das Heinrich Sengelmann Krankenhaus in Bargfeld-Stegen) rund um die Uhr eine Anlaufstelle dar.